Rezensionen

Simon Bucher

Fesselnd, frei und überraschend
Die Improvisation des Pianisten Simon Bucher war ein Feuerwerk lückenloser Einfälle, das an Vielseitigkeit nichts zu wünschen übrig liess. Wenn auch in der Klassik eingebettet, schimmerten viele andere Kulturkreise, Zeitepochen und Stile durch, wobei der Künstler es mit viel Geschick verstand, den Hörer immer wieder voranzutreiben und mit Neuem zu fesseln und zu überraschen. Dabei entstand ein zusammenhängendes Werk, das man nur mit Staunen und Dank als Geschenk entgegennehmen durfte.
Solo Klavierimprovisationen bei "Ars Musica" in Biel |
Bieler Tagblatt, 23. März 2011

Brillante démonstration d`une maiîtrise que peu d`artistes possèdent à ce niveau
Solo Klavierimprovisationen bei "Ars Musica" in Biel | Le Journal du Jura, 24. März 2011

Au fil des pages, il révèle toute la pertinence de son jeu, empreint de charme et de finesse. Loin de tout pathos, son interprétation de l`impromptu D142/3 se distingue par la lisibilité de son ornementation et par le passage bien maîtrisé, au gré des variations, d`un climat intimiste, voire sombre, à des instants enjoués ou volubiles.
Schubert Konzert mit dem Divertimento vocale Freiburg | La Liberté, 22. Februar 2011

[...] Simon Bucher bediente mit Spannung schaffender Subtilität das Klavier [...] von Bucher mit rasanter Weichheit hinreissend begleitet [...]
Von der Qualität der Interpretation zeugt ein kleines Detail: Ganz an den Schluss, als man denkt, nun ist's vorbei, hat Rossini noch ein kleines Klaviernachspiel gesetzt, einige an sich recht konventionelle Takte. Wie Bucher die am Klavier gestaltete, sie vom Piano ins Forte springen ließ, das war geradezu aufregend.
Der bemerkenswert reich gespendete Applaus war nach alldem eine Selbstverständlichkeit.
Rossini, Petite Messe Solennelle | Die Rheinpfalz, Roland Happersberger, 09. Februar 2010

Bestechende Begleiter
Einen bestechenden Eindruck hinterlassen die beiden Instrumentalisten Jörg Ulrich Busch (Harmonium) und Simon Bucher (Klavier). Nicht von ungefähr hat Dähler den gewichtigen Klavierpart mit einem ausgewiesenen Liedbegleiter besetzt: Bucher erweist sich als flexibler Impulsgeber, der mit glasklarer Artikulation durch das Konzert trägt. Dem eingeschobenen Preludio religioso – einem ausladenden Instrumentalstück im Bach-Stil – verleiht er eine herbmelancholische Note, die gut zum Geist der Aufführung passt.
Rossini, Petite Messe Solennelle | Berner Zeitung BZ, 25. Juni 2009

Simon Bucher entlockte dem Kawai-Flügel einen melodischen Zauber, der die Zuhörer für sich einnahm.
Liederabend mit Markus Matheis | Frankfurter Neue Presse, 21.10.2008

Ein Meister der Improvisation
Klavierrezital mit Beethoven und Bucher | Aargauer Zeitung, 04.02.2008

[...] schön in der Balance zwischen Virtuosität und Verinnerlichung und bemerkenswert spannungserfüllt [...]
Der Bund, 29.01.2007

Simon Bucher vollbringt Meisterhaftes. Er spielt Schumann mit einem feinen Gespür für die musikalische Linie, der man sich leichten Sinnes anvertraut. Er ist der Geschichtenerzähler, ist brausendes Naturschauspiel, quirliges Bachflüstern, er lässt die Melodien mit Spiellaune, Leidenschaft und einer erfrischenden und schlanken Interpretation fliessen.
Aargauer Zeitung, 02.08.2006

Simon Bucher brachte es fertig, die wenigen dem Gesangseinsatz vorhergehenden Akkorde mit einer solchen Spannung, einer so herben Innigkeit anzuschlagen, dass man in der Folge – ungewöhnlich genug - mehr verlockt war, seinem farbenreichen, differenzierten irisierenden und stets intelligenten Klavierspiel zu folgen [...]
Liederabend mit Dominik Wörner | Unterhaardter Rundschau, 24.10.2005

Welche Lebendigkeit, welche Gestaltungsfreude, welche Gestaltungsmöglichkeiten ihm zur Verfügung stehen! Bei Simon Bucher hat man den Eindruck, dass Musik im Moment neu entsteht. Es reift da eine Persönlichkeit heran, die zurückfindet zum Wesenhaften der Musik.
Klavierrezital mit Bach, Haydn, Mendelssohn und Messiaen | Zeitung im Espace Mittelland, 23.12.2004

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